Die Farbe Lila

Oben: Making Of Impression by Frey Wille… Schmuckstücke aus Emaille, „Hommage à Alphonse Mucha“.

Violett polarisiert. Man liebt es oder mag es gar nicht. Was tun, wenn gerade so eine Farbe als Trend propagiert wird? 

2018 wurde „Ultra-Violett“ zur Pantone-Farbe des Jahres gewählt. Das stellt das viele vor einen Gewissendkonflikt. Soll man sich mit dieser Farbe doch noch anfreunden oder den Farbtrend des Jahres einfach ignorieren?

Der Finest Styles Tipp: Die Lösung liegt wie so oft im Accessoire-Bereich. Nur weil Ultra-Violett plötzlich zur Farbe des Jahres gekrönt wurde, muss nicht gleich jede Frau sich von Kopf bis Fuß in dieser ohnehin sehr ansprechsvollen Farbgruppe einkleiden. Violett steht definitiv nicht jedem Typ. Mit Farbsteinschmuck oder Uhren (bei vielen Zeitmessern lassen sich bereits die Armbänder von der Trägerin selbst im Handumdrehen austauschen) können – stilsicher und individuell dosiert – tolle Mode-Akzente gesetzt werden.

Schmuckdesign aus Österreich: Aenea „Candy“ Ring mit Turmalin, umrahmt von Brillanten.

Tamara Comolli: Individuell zusammenstellbare Kette – mit drei „Mikado Flamenco“ Farbsteinanhängern: Karneol (orange), Amethyst (violett) und  Kalzedon (rosa).

Violett gilt als Farbe des Geistes und der Spiritualität. Sie soll das seelische Gleichgewicht und die Entschlusskraft fördern, kann aber auch zweideutig wirken, mystisch und magisch. Violett hat eine stark meditative Wirkung. Es beeinflusst das Unterbewusste und dient sogar zur therapeutischen Unterstützung bei tiefenpsychologischen Problemen.

In der Magie kommt Violett bei Ritualen zum Einsatz, welche die Sicherung von Ehrgeiz, Unabhängigkeit und finanziellem Erfolg zum Ziel haben. Ergo steht diese Farbe für Kraft, Erfolg, Idealismus und psychische Offenbarung. (Quelle: lichtkreis.at)

Schmuckset mit Amethyst und rosa Turmalin aus dem Atelier Neuwirth, Wien

Heldwein: Ohrschmuck mit Amethyst und Brillant.

Bulgari: Ohrschmuck „Flora“ verschiedenfarbigen Saphiren, Amethysten und Brillanten.

Köchert: Ohrschmuck mit Amethyst und pink Saphir.

Exklusiv: Unikate in kreativer Farbkomposition von Garbo.

Bucherer: Ohrschmuck mit Amethyst-Cabochons, umrahmt von Brillanten.

Chopard: Aus der Kollektion „Imperiale“, mit Amethyst und Brillant.

En passant ein paar Details:

Der bekannteste Edelstein in dieser Farbgruppe ist der Amethyst. Seine Palette reicht von einem sehr hellen, leicht rosafarbenen Ton bis zu sehr dunklem Violett. Der Amethyst ist eine weit verbreitete Quarzvarietät – große und klare Exemplare, die sich als Schmucksteine eignen, sind jedoch auf wenige Fundorte beschränkt. Dazu gehören Minen in Brasilien, Uruguay, Namibia, Madagaskar, Russland, Sri Lanka und Marokko.

Natürlich gibt es auch den Saphir, dessen Farbpalette nahezu unerschöpflich ist, in verschiedenen Violett-Abstufungen. Weitere, weniger bekannte Edelsteine mit violetter Farbgebung: Tansanit, Cordierit, Hackmannit und Dumortierit.

Carrery y Carrera: „Nankin XL“ Weißgoldring mit Amethyst, Demantoid sowie grünen, gelben u. weißen Diamanten.

Schmuckhandwerk aus Wien: Ringe und Ohrstecker aus der Linie „1902“ von Heldwein.

Al Coro: „Amici“ Ringe, einzeln oder in Kombination tragbar.

Wellendorff: Kunstvoll emaillierte Ringe „Lebenstraum“.

Pomellato: Ringe aus der Linie „Ritratto“, mit Amethyst und Brillant.

Every Day Chic: „MVSA“ Ring mit Amethyst von Bulgari.

In vielen Farben erhältlich: „Sundance by Kim“ von Wempe.

Passt immer und überall: „Amici“ Ring von Al Coro.

Und dazu passend selbstverständlich feine Zeitmesser mit einem Hauch von Lila, einem violetten Band oder rundum in Purpur – ganz wie es beliebt:

Feminine Komplikation: Hohe Uhrmacherkunst in ihrer schönsten Form verkörpert die „Bohème ExoTourbillon“ von Montblanc.

Feine Zeitmesser: „Reine de Naples Princesse Mini“ von Breguet (oben) und „Imperiale“ von Chopard (unten).

Variabel: Die „Pavonina“ von Glashütte Original gibt es in zahlreichen Ausführungen – hier in Rotgold mit dezentem Brillantbesatz auf den Bandanstößen.

Atemberaubend: Die skelettierte, rundum mit Diamanten besetzte Roger Dubuis „Excalibur Broceliande“ mit violettem Krokoband.

Wer jetzt Lust bekommen hat, neben Schmuck und Uhr auch noch andere schöne Dinge des Lebens auf Violett umzustellen, kann beispielsweise seine Handschrift veredeln. Dank Graf von Faber-Castell gibt es nicht nur feine Schreibgeräte in modischen Farben, sondern auch eine „Violett Blue“ Tinte!

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